Black Stone: Magic & Steel für die Xbox verspricht ein nostalgisches Erlebnis, das an klassische Hack-and-Slash-Action- und Rollenspiele erinnert. Doch leider erfüllt es sein Potenzial bei Weitem nicht und erhält eine enttäuschende Bewertung von 2 von 10 Punkten. Obwohl das Spiel versucht, den Charme des Retro-Gamings einzufangen, lässt die Umsetzung letztendlich viel zu wünschen übrig.
Entwickelt von Xpec und veröffentlicht von Xicat Interactive, bietet Black Stone: Magic & Steel den Spielern die Möglichkeit, gegen den Dunklen Lord in einer Quest, um die Welt von Zedan zu retten, anzutreten. Mit 20 verschiedenen Charakteren könnte man eine breite Auswahl an Individualisierungs- und Gameplay-Optionen erwarten. Leider trifft dies nicht zu. Die Charakterauswahl wirkt begrenzt und einfallslos, ohne die Tiefe und Vielfalt, die für ein fesselndes Spielerlebnis notwendig wären.
Das Spiel wirbt mit 26 Leveln, was zunächst vielversprechend klingt. Jedoch wird das Level-Design schnell repetitiv und langweilig, sodass die Spieler nach mehr Abwechslung und Kreativität verlangen. Zudem wird das Gameplay durch hakelige Mechaniken und unresponsive Steuerung beeinträchtigt, was dem sonst hektischen und actionreichen Spielgeschehen, das das Spiel bieten möchte, entgegenwirkt.
Ein Aspekt von Black Stone: Magic & Steel, der tatsächlich ein Gefühl von Nostalgie vermittelt, ist das Vierspieler-Gameplay. Das Spielen mit Freunden im klassischen Couch-Koop-Modus erinnert an die goldene Ära des Spielens und gewährt einen flüchtigen Einblick in die Kameradschaft und den Wettbewerbsgeist, die das Retro-Gaming so besonders gemacht haben.
Trotz diesem Hauch von Nostalgie lässt es sich nicht leugnen, dass das Spiel zahlreiche Mängel aufweist. Von schlecht umgesetztem Charakterdesign und uninspiriertem Level-Design bis hin zu frustrierenden Gameplay-Mechaniken, kann Black Stone: Magic & Steel sein Versprechen einer unvergesslichen retro-gaming Erfahrung nicht einhalten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Black Stone: Magic & Steel für die Xbox bei seinem Versuch, den Zauber klassischer Hack-and-Slash-Action- und Rollenspiele einzufangen, scheitert. Obwohl das Vierspieler-Gameplay einen vorübergehenden Eindruck vergangener Tage vermittelt, wird es letztendlich von der einfallslosen Charakterauswahl, repetitiven Levels und frustrierenden Mechaniken überschattet. Mit einem Mangel an Tiefgang und einer insgesamt schlechten Umsetzung wird dieses Spiel selbst die erfahrensten Retro-Gaming-Enthusiasten enttäuschen.
































