Gryphon Knight Epic für die Xbox One entführt Retro-Gamer auf eine nostalgische Reise in die Ära klassischer Shoot 'em Up-Spiele. Entwickelt und veröffentlicht von Cyber Rhino Studios, kombiniert dieser 2D-Mittelalter-Shooter Elemente der Erkundung, intensiver Bosskämpfe und herausforderndem Gameplay.
Das Spiel erzählt die Geschichte von Sir Oliver und seinem treuen Greif Áquila, die sich auf ein weiteres Abenteuer begeben. Sir Oliver, ein erfahrener Ritter, der bereits Drachen besiegt und das Königreich gerettet hat, steht nun ehemaligen Freunden gegenüber, die zu Feinden geworden sind. Etwas stimmt nicht im Königreich und es liegt an Oliver, die Wahrheit aufzudecken.
Während Gryphon Knight Epic eine Hommage an Retro-Gaming ist, weist es leider einige Schwächen auf. Die Grafik des Spiels erinnert zwar an klassische 2D-Shooter, wirkt jedoch etwas unausgereift und detailarm. Der Pixel-Art-Stil mag Fans von Retro-Spielen ansprechen, aber er wird möglicherweise diejenigen enttäuschen, die einen moderneren Look bevorzugen.
Auch das Gameplay lässt einiges zu wünschen übrig. Während der Erkundungsaspekt dem Spiel Tiefe verleiht, fühlen sich die Schussmechanik und die Steuerung schwerfällig und unpräzise an. Zusätzlich kann der Schwierigkeitsgrad der Bosskämpfe frustrierend sein und oft unfair wirken, anstatt eine echte Herausforderung zu bieten.
Trotz seiner Mängel schafft es Gryphon Knight Epic, einen gewissen nostalgischen Charme einzufangen. Die von einem talentierten Künstler komponierte Musik vermittelt ein Gefühl von Abenteuer und passt gut zur mittelalterlichen Atmosphäre des Spiels. Der Humor und die Erzählweise tragen ebenfalls zu einem leichteren Gesamterlebnis bei.
Zusammenfassend ist Gryphon Knight Epic für die Xbox One ein zwiespältiges Spiel. Obwohl es durch seine Grafik, Musik und Erzählung den Geist des Retro-Gamings erfolgreich einfängt, hinkt es bei den Gameplay-Mechaniken und dem Gesamtpolitur etwas hinterher. Fans klassischer Shoot 'em Up-Spiele können vielleicht Freude an diesem Titel finden, aber er wird möglicherweise keine breitere Zielgruppe ansprechen.
































