Assassins Creed Chronicles: China entführt die Spieler in eine fesselnde Reise durch das China des 16. Jahrhunderts und versetzt sie in eine Welt voller politischer Intrigen und Rache. Das Spiel führt uns zu unserer Protagonistin Shao Jun, einer entschlossenen und geschickten Assassine, die versucht, die chinesische Bruderschaft der Assassinen wiederherzustellen. Fans der Serie werden Shao Jun vielleicht aus dem animierten Kurzfilm Assassins Creed Embers kennen, in dem sie bei dem legendären Ezio Auditore in die Lehre geht.
Ein Aspekt von Assassins Creed Chronicles: China, der die Spieler sofort in die goldene Ära der Retro-Gaming versetzt, sind seine atemberaubenden Pixel-Art-Grafiken. Das Spiel fängt die Essenz klassischer seitlich scrollender Abenteuer auf wunderschöne Weise ein und weckt Nostalgie und ein Gefühl der Vertrautheit bei erfahrenen Retro-Gaming-Enthusiasten. Die Liebe zum Detail bei der Nachbildung berühmter Schauplätze wie den Maijishan-Grotten, dem Hafen von Macau, der Verbotenen Stadt und der Chinesischen Mauer verdient Anerkennung.
Die Spieler werden mit einer Vielzahl tödlicher Waffen und Gadgets ausgestattet, darunter ein scharfer Jian, eine geheime Schuhklinge, tödliche Seilpfeile und Dolche. Diese Werkzeuge, kombiniert mit Shao Juns Heimlichkeit und Wendigkeit, ermöglichen eine Vielzahl von befriedigenden Möglichkeiten, Ziele zu eliminieren und sich durch die herausfordernden Umgebungen zu bewegen.
Allerdings mangelt es Assassins Creed Chronicles: China trotz der gelungenen Umsetzung des Retro-Gaming-Geists in Grafik und Gameplay-Mechanik in bestimmten Bereichen. Das Spiel leidet unter repetitivem Gameplay, wodurch Missionen und Ziele nach einer Weile monoton wirken. Auch die mangelnde Tiefe der Handlung beeinträchtigt das Gesamterlebnis und hinterlässt den Wunsch nach einer packenderen und fesselnderen Geschichte.
Trotz dieser Mängel schafft es Assassins Creed Chronicles: China dennoch, ein solides Spielerlebnis zu bieten. Die nostalgische Grafik in Kombination mit dem klassischen 2D-Seitenscrolling-Gameplay machen es zu einem angenehmen Ausflug in die Vergangenheit für Retro-Gaming-Enthusiasten. Allerdings verhindern die repetitiven Missionen und die schwache Erzählweise, dass es sein volles Potenzial entfalten kann.
Insgesamt erhält Assassins Creed Chronicles: China eine Bewertung von 3,5 von 10. Auch wenn es kein herausragender Beitrag zur Assassins Creed-Franchise ist, wird sein Tribut an die Retro-Gaming-Ästhetik und Gameplay-Mechaniken sicherlich Fans des Genres ansprechen.
































