Jumper: Griffin's Story für die Wii ist ein Spiel, das versucht, das Universum des Films zu erweitern, aber in vielen Bereichen scheitert. Obwohl die Idee, überall auf der Welt teleportieren zu können, faszinierend klingt, lässt die Umsetzung viel zu wünschen übrig.
Eine der Hauptfunktionen des Spiels ist die Sprungfähigkeit, die es Spielern ermöglicht, in Kampfnähe eines Feindes zu teleportieren. Obwohl dies zunächst aufregend klingt, ist der Kampf selbst enttäuschend und oft repetitiv. Das Combosystem bietet zwar verschiedene Möglichkeiten, bietet aber nicht die Tiefe und Spannung, die man sich von einem Spiel dieser Art erhoffen würde.
Die Finish-Moves, bei denen Spieler Feinde an exotische Orte teleportieren, um sie zu besiegen, bringen etwas Abwechslung ins Gameplay. Diese Momente sind jedoch selten und die Orte selbst fühlen sich untergenutzt und uninspiriert an.
Die Feindklassen, die als eine hierarchisch geordnete Rangliste von Paladin-Feindtypen angepriesen werden, fühlen sich generisch und unauffällig an. Die exotischen Schauplätze des Spiels, wie das Kolosseum und die Tokyo Streets, vermitteln zwar ein nostalgisches Gefühl, das an klassische Spiele erinnert, aber ihnen fehlt die Tiefe und Detailtreue, die sie wirklich zum Strahlen bringen würde.
Freischaltbare Fähigkeiten und Combos sind ein wiedergutmachender Aspekt des Spiels, der den Spielern Anreize bietet, weiterzuspielen und die Gameplay-Mechaniken zu erkunden. Allein diese Freischaltungen reichen jedoch nicht aus, um das Gesamterlebnis zu retten.
In Bezug auf Grafik und Sounddesign lässt Jumper: Griffin's Story zu wünschen übrig. Die Grafik ist veraltet, selbst für ein Retro-Spiel, und die Soundeffekte und Musik schaffen es nicht, eine immersive Atmosphäre zu schaffen. Das zusammen mit dem enttäuschenden Gameplay macht das Spiel zu einer enttäuschenden nostalgischen Erfahrung.
Insgesamt erhält Jumper: Griffin's Story für die Wii eine Wertung von 1,5 von 10. Obwohl es versucht, den Geist klassischer Retro-Spiele mit seinem Konzept und nostalgischen Schauplätzen einzufangen, fällt es letztendlich bei der Umsetzung flach. Es ist ein Spiel, das wahrscheinlich nur eingefleischte Fans des Films ansprechen wird, und selbst dann könnte ihr Spaß begrenzt sein.
































