A.W.: Phoenix Festa für die PlayStation VITA versucht, die Essenz der Serie The Asterisk War mit seinem Action-RPG Gameplay einzufangen. Als Retro-Gamer schätze ich das nostalgische Gefühl, in die Rolle des Helden Ayato Amagiri zu schlüpfen und die Ereignisse der Rikka Academy und der Phoenix Festa-Handlung wiederzuerleben.
Jedoch fällt das Spiel trotz seiner vielversprechenden Grundidee bei der Umsetzung leider durch und bekommt eine eher enttäuschende Bewertung von 2,5/10. Der Publisher und Entwickler Bandai Namco Games haben es versäumt, eine ausgereifte und fesselnde Spielerfahrung zu bieten.
Eines der offensichtlichen Probleme ist das schwache Kampfsystem. Als jemand, der klassische Spiele schätzt, bin ich an herausfordernde und strategische Kämpfe gewöhnt. Leider kann A.W.: Phoenix Festa hier nicht überzeugen und bietet repetitive und einfallslose Kampfsequenzen, die schnell langweilig werden.
Zudem fehlt es den simulierten High-School-Erfahrungen im Spiel an Tiefe und sie schaffen es nicht, die Spieler vollständig in die Welt von The Asterisk War einzutauchen. Als erfahrener Retro-Gaming-Journalist bin ich enttäuscht über die verpasste Chance, wirklich mit den Charakteren zu interagieren und die reiche Lore, die die Serie zu bieten hat, zu erkunden.
Während das Spiel versucht, den übertriebenen Charakter der Phoenix Festa-Turniere einzufangen, gelingt es ihm nicht, die Spannung und Intensität zu vermitteln, nach der Fans von Retro-Spielen verlangen. Das Fehlen von Innovation und frischen Gameplay-Ideen beeinträchtigt das Gesamterlebnis und lässt die Spieler nach mehr verlangen.
Trotz seiner Schwächen bietet A.W.: Phoenix Festa doch einige positive Aspekte. Die Grafik auf der PlayStation VITA vermittelt ein Gefühl von Nostalgie, das an klassische Handheld-Spiele erinnert. Der Kunststil bleibt der Serie The Asterisk War treu und fängt die lebendige und farbenfrohe Ästhetik ein, die die Fans lieben.
Zusätzlich sorgt das Vorhandensein bekannter Charaktere aus dem Anime für Vertrautheit und Nostalgie bei den Fans der Serie. Es ist immer eine Freude, geliebte Charaktere in einem Videospiel lebendig werden zu sehen, auch wenn die Umsetzung in anderen Bereichen zu wünschen übrig lässt.
Zusammenfassend versucht A.W.: Phoenix Festa für die PlayStation VITA, die geliebte Welt von The Asterisk War durch ein Action-RPG-Format zum Leben zu erwecken. Während die Grafik und die bekannten Charaktere ein nostalgisches Gefühl vermitteln, können das schwache Kampfsystem und die oberflächlichen High-School-Erfahrungen nicht überzeugen. Als Retro-Gamer schätze ich den Versuch, aber letztendlich kann das Spiel sein Potenzial nicht ausschöpfen.
































