Assassin's Creed III: Liberation für die PlayStation VITA entführt uns auf eine spannende Reise durch das Louisiana-Territorium im 18. Jahrhundert, eine Zeit voller politischer Spannungen und des bevorstehenden Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Als Spieler schlüpfen wir in die beeindruckenden Schuhe von Aveline, einer kämpferischen und geschickten Assassine, die für die Freiheit ihres Landes und ihres Volkes kämpft.
Eines der herausragenden Merkmale des Spiels ist Aveline selbst. Ubisoft hat eine fesselnde Protagonistin geschaffen, die eine Vielzahl von Waffen und Kampffähigkeiten einsetzt, um ihren Feinden Angst einzuflößen. Besonders befriedigend sind die Zeitlupen-Kettenmorde, mit denen Spieler ihre Gegner stilvoll ausschalten können.
Die Kulisse des Spiels in New Orleans verleiht dem Spielerlebnis eine einzigartige und nostalgische Note. Die belebten Straßen und von Voodoo heimgesuchten Sümpfe entführen den Spieler in eine vergangene Ära, die an klassische historische Spiele erinnert. Die Erkundung der alten Maya-Ruinen verstärkt das Gefühl von Abenteuer und Entdeckung.
Trotz dieser Stärken hat Assassin's Creed III: Liberation auf der PlayStation VITA in mehreren Bereichen Schwächen gezeigt. Mit einer Bewertung von 3,5/10 ist klar, dass das Spiel erhebliche Mängel aufweist. Die Gameplay-Mechanik kann oft umständlich und unausgereift wirken, wodurch die Steuerung den Gesamteindruck beeinträchtigt. Außerdem entsprechen die Grafik und die visuellen Effekte nicht dem erwarteten Standard und erreichen nicht die Qualität moderner Titel.
Des Weiteren kann die Story, obwohl vielversprechend in ihrer Prämisse, ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Die Handlung wirkt zusammenhanglos und es fehlt ihr an der Tiefe und Raffinesse, die Fans der Assassin's Creed-Serie erwarten. Dies ist eine verpasste Chance, da der historische Hintergrund und das Potenzial für komplexe Charakterentwicklung reichlich vorhanden waren.
Zusammenfassend einfängt Assassin's Creed III: Liberation für die PlayStation VITA die Essenz eines aufregenden historischen Abenteuers mit seiner fesselnden Protagonistin und der nostalgischen Kulisse. Allerdings wird das Spiel durch umständliche Gameplay-Mechanik, weniger beeindruckende Grafik und eine inkohärente Erzählung enttäuscht. Während es Hardcore-Fans der Serie oder diejenigen, die nach nostalgischen Spielerlebnissen suchen, ansprechen mag, erreicht es nicht die hohen Standards seiner Vorgänger.
































