Sheltered für die PlayStation 4 bietet eine Erfahrung im Bereich der postapokalyptischen Katastrophenbewältigung, die zwar vom Konzept her faszinierend ist, aber in der Umsetzung zu kurz kommt. Entwickelt von Unicube und veröffentlicht von Team 17, versucht dieses Spiel dem Begriff Kernfamilie eine neue Bedeutung zu verleihen. Mit einer Bewertung von 3,5/10 ist deutlich zu erkennen, dass es Sheltered schwerfällt, das Publikum zu fesseln und ein ansprechendes Retro-Gaming-Erlebnis zu bieten.
Einer der vielversprechendsten Aspekte von Sheltered ist seine Grundidee. Die Vorstellung, sich durch eine verödete Einöde auf der Suche nach Vorräten zu bewegen und gleichzeitig das Überleben der eigenen Familie zu sichern, ist zweifellos fesselnd. Das Spiel präsentiert den Spielern die Herausforderung, so viele Ressourcen wie möglich zu sammeln, bevor sie in einem betonierten Untergrundschutz Zuflucht suchen. Diese postapokalyptische Umgebung ruft liebevolle Erinnerungen an klassische Survival-Spiele hervor und wird Nostalgiker des Retro-Gamings sicher ansprechen.
Allerdings bleibt Sheltered trotz seiner vielversprechenden Grundidee weit hinter einem wirklich mitreißenden Erlebnis zurück. Obwohl das Konzept verlockend ist, mangelt es an Tiefe und Spielerfahrung. Die Spielmechanik fühlt sich oft repetitiv an und die allgemeine Spielabfolge wird mit der Zeit eintönig. Diese mangelnde Vielfalt und Spannung mindern das Potenzial des Spiels für langfristige Begeisterung erheblich.
Ein weiterer Aspekt, der beachtet werden sollte, sind die visuellen Aspekte des Spiels. Sheltered prahlt mit einem Pixelart-Stil, der versucht, Nostalgie zu erzeugen und an Retro-Spiele aus vergangenen Zeiten zu erinnern. Die Optik ruft erfolgreich ein Gefühl der Vertrautheit hervor, das diejenigen anspricht, die den Vintage-Charme des klassischen Gamings zu schätzen wissen. Allerdings können die pixeligen Grafiken manchmal die Immersion beeinträchtigen und die Möglichkeiten der PlayStation 4-Hardware nicht vollständig ausnutzen.
Des Weiteren können die Steuerungen des Spiels unpräzise und umständlich sein, was zu Frustration während des Spiels führen kann. Die Navigation durch Menüs und das Geben von Befehlen an Familienmitglieder kann sich manchmal als umständlich und unintuitiv anfühlen. Dieser Mangel an Feinschliff und Präzision bei der Steuerung trägt dazu bei, dass das Gesamterlebnis beeinträchtigt wird und es schwierig ist, das Spiel vollständig zu genießen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Sheltereds Konzept zur Bewältigung von postapokalyptischen Katastrophen vielversprechend ist, die Umsetzung jedoch zu wünschen übrig lässt. Mit einer Bewertung von 3,5/10 wird deutlich, dass das Spiel es schwer hat, ein fesselndes Retro-Gaming-Erlebnis zu bieten. Trotz seiner nostalgischen Optik und nostalgischen Elementen gelingt es Sheltered nicht, ein mitreißendes Gameplay zu liefern und wirkt oft repetitive und monoton. Die unpräzisen Steuerungen beeinträchtigen das Spielerlebnis weiter und machen es für Spieler schwer, sich vollständig in das Spiel einzutauchen. Insgesamt kann Sheltered nicht sein Potenzial ausschöpfen und könnte die Erwartungen von Retro-Gaming-Enthusiasten nicht erfüllen.
































