London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele für die PlayStation 3 ist eine enttäuschende Ergänzung für die Retro-Gaming-Sammlung. Während es versucht, das Wesen der Olympischen Spiele einzufangen, fällt es an mehreren zentralen Stellen kurz.
Entwickelt und veröffentlicht von Sega, fehlt diesem Spiel der Glanz und die Raffinesse, die man von einem so renommierten Unternehmen erwarten würde. Die Grafik ist unterdurchschnittlich, mit niedrig aufgelösten Texturen und hölzernen Charaktermodellen. Dies ist eine enttäuschende Abkehr von den optisch beeindruckenden Spielen vergangener Zeiten.
Das Gameplay lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Die Steuerung ist umständlich und reagiert langsam, sodass selbst einfache Aktionen wie eine lästige Pflicht erscheinen. Egal, ob Sie an Leichtathletikveranstaltungen teilnehmen oder ins Schwimmbecken springen, der Mangel an Präzision und Flüssigkeit trübt das Gesamterlebnis.
Inhaltlich bietet London 2012 eine Vielzahl von Veranstaltungen, an denen teilgenommen werden kann. Vom Schwimmen bis zum Bogenschießen gibt es eine anständige Auswahl an Sportarten zur Auswahl. Die Veranstaltungen selbst bieten jedoch keine Tiefe oder Spannung. Es gibt kein echtes Gefühl von Herausforderung oder Fortschritt, wodurch sich die Spieler unbefriedigt und unengagiert fühlen.
Trotz seiner Mängel gibt es in London 2012 ein paar gute Eigenschaften. Die Einbeziehung von Online-Multiplayer bietet eine soziale Komponente, die es den Spielern ermöglicht, gegen Freunde und Fremde gleichermaßen anzutreten. Zusätzlich vermittelt das lizenzierte offizielle Olympiabranding ein nostalgisches Gefühl, das an klassische Spiele erinnert, die den Geist der internationalen Veranstaltung eingefangen haben.
Dennoch können selbst diese positiven Aspekte die Gesamtmediokrität dieses Titels nicht ausgleichen. Mit enttäuschender Grafik, umständlicher Steuerung und langweiligem Gameplay erhält London 2012 - Das offizielle Videospiel der Olympischen Spiele für die PlayStation 3 eine enttäuschende Bewertung von 3.5/10. Es schafft es nicht, das Wesen vergangener olympischer Spiele einzufangen und liefert kein angenehmes Retro-Gaming-Erlebnis.
































