Guilty Gear Isuka wollte angeblich bahnbrechende Verbesserungen für die gefeierte Serie bringen, aber es erfüllt nicht seine Versprechen. Als Retro-Gaming-Enthusiast schmerzt es mich zu sagen, dass diese Fortsetzung die erhoffte Weiterentwicklung vermissen lässt. Mit einer Wertung von 3,5 von 10 ist klar, dass dieses Spiel seine Mängel hat.
Eine der beworbenen Funktionen von Guilty Gear Isuka ist das 4-Spieler-Gleichzeitige-Spielen. Das klingt zwar spannend auf dem Papier, führt aber in der Realität zu einer chaotischen und verwirrenden Erfahrung. Der Bildschirm ist gleichzeitig mit vier Kämpfern überfüllt, was es schwierig macht, den Überblick über das Geschehen zu behalten. Es ist schade, denn die Idee, mehreren Spielern das Kämpfen zu ermöglichen, ist ansprechend, aber die Umsetzung ist nicht gelungen.
Auf der positiven Seite bietet das Spiel ein tiefes Anpassungssystem. Diese Funktion ermöglicht es den Spielern, ihre Charaktere zu personalisieren und bringt eine individuelle Note in die Erfahrung ein. Es ist eine nette Geste, die an die Zeiten klassischer Spiele erinnert, in denen die Spieler ihre Spuren in der virtuellen Welt hinterlassen konnten.
Guilty Gear Isuka führt auch neue Spielmodi ein, darunter einen seitlich scrollenden Boost-Modus. Dieser Modus bietet ein frisches Spielerlebnis für Einzelspieler, das vom traditionellen 2D-Fighter-Format abweicht. Es ist zwar nicht jedermanns Geschmack, aber es ist eine nostalgische Hommage an die Vergangenheit, als Spiele keine Angst hatten, mit verschiedenen Genres zu experimentieren.
In Bezug auf die Optik überzeugt Guilty Gear Isuka mit seiner hochauflösenden Animation und der farbenfrohen Besetzung. Das Charakterdesign des renommierten Künstlers Daisuke Ishiwatari ist ein Zeugnis seines Talents und seiner Kreativität. Die Prämisse hinter der Geschichte jedes Charakters verleiht der Spielwelt Tiefe und verbessert das Gesamterlebnis.
Ein Aspekt, der bei Guilty Gear Isuka hervorsticht, ist der beeindruckende Soundtrack. Stark von Rock'n'Roll und Heavy Metal beeinflusst, schafft die Musik eine Bühne für intensive Kämpfe und steigert die Spannung beim Gameplay. Fans dieser Genres werden die Mühe zu schätzen wissen, die in die Schaffung eines unvergesslichen auditiven Erlebnisses gesteckt wurde.
Abschließend muss gesagt werden, dass Guilty Gear Isuka den Erwartungen an seine revolutionären Verbesserungen nicht gerecht wird. Es hat zwar einige positive Seiten, wie das tiefgehende Anpassungssystem und den großartigen Soundtrack, aber das 4-Spieler-Gleichzeitig-Spielen bietet kein zufriedenstellendes Spielerlebnis. Es erinnert uns daran, dass nicht alle Fortsetzungen den hohen Standards ihrer Vorgänger gerecht werden. Als Retro-Gaming-Enthusiast empfehle ich, andere Titel der Guilty Gear-Serie zu erkunden, bevor man sich in Guilty Gear Isuka stürzt.
































