Prince of Persia: The Forgotten Sands für den Nintendo DS entführt Spieler auf eine nostalgische Reise zurück in das Sands of Time-Universum. Diese Handheld-Version des Spiels versucht, die Essenz der Konsolenversionen einzufangen und gleichzeitig ein einzigartiges Spielerlebnis für unterwegs zu bieten. Obwohl das Konzept bewundernswert ist, bleibt die Umsetzung hinter den Erwartungen zurück und führt zu einem Spiel, das sein Potenzial nicht ausschöpfen kann.
Ein bemerkenswerter Aspekt von The Forgotten Sands ist der Versuch, das klassische Prince of Persia Gameplay, das die Fans so lieben, zu reproduzieren. Die Plattforming-Mechanik bleibt größtenteils erhalten, der Prinz bewältigt mühelos gefährliche Hindernisse und vollführt akrobatische Kunststücke mit Finesse. Diese Referenz an die beliebten Originalspiele weckt Nostalgie und Vertrautheit und ermöglicht es den Spielern, sich an die glorreichen Tage des Retro-Gaming zu erinnern.
Allerdings machen sich im Laufe des Spiels die Einschränkungen der Nintendo DS-Hardware bemerkbar. Die Steuerung wirkt schwerfällig und ungenau, was präzises Plattforming zu einer frustrierenden Angelegenheit macht. Die Touchscreen-Mechanik, theoretisch innovativ, kann nicht das gleiche Maß an Kontrolle und Flüssigkeit bieten wie herkömmliche Tasteneingaben. Das ist bedauerlich, denn das Fundament für ein unvergessliches Retro-Gaming-Erlebnis ist vorhanden, wird aber durch die Einschränkungen der Hardware behindert.
Was die Grafik betrifft, versucht The Forgotten Sands auf dem Nintendo DS die detaillierten Umgebungen und die atmosphärische Beleuchtung der Konsolenversionen einzufangen. Der hier verwendete Pixel-Art-Stil ruft erfolgreich ein Gefühl der Nostalgie hervor und erinnert an klassische Spiele aus der Vergangenheit. Allerdings führen die grafischen Einschränkungen des Handheld-Systems gelegentlich zu Ruckeln und Pixelbildung, was die Immersion und die allgemeine visuelle Qualität beeinträchtigt.
Obwohl das Spiel versucht, eine fesselnde Geschichte zu erzählen, die das Sands of Time-Universum erweitert, bleibt es in der Umsetzung hinter den Erwartungen zurück. Die Handlung wirkt klischeehaft und mangelt an der Tiefe und Komplexität ihrer Vorgänger. Die Charaktere sind eindimensional und der Dialog wirkt gezwungen und einfallslos. Dies beeinträchtigt letztendlich das Gesamterlebnis, da es den Spielern schwerfällt, in eine Geschichte investiert zu sein, die nicht fesseln oder berühren kann.
Zusammenfassend ist Prince of Persia: The Forgotten Sands für den Nintendo DS ein ehrgeiziger Versuch, die Magie des klassischen Sands of Time-Universums wiederzubeleben. Obwohl es vertraute Gameplay-Mechaniken und einen nostalgischen Pixel-Art-Stil erfolgreich integriert, werden seine Möglichkeiten durch die Einschränkungen der Hardware begrenzt. Eine schwergängige Steuerung, grafische Probleme und eine enttäuschende Geschichte hindern diese Handheld-Adaption daran, die Höhen ihrer Konsolenversionen zu erreichen. Es dient als ein bittersüßer Rückblick auf die Freuden und Frustrationen des Retro-Gamings.
































